Teenie Contest Finale im SEEDAMM PLAZA

Am Sonntag, 6. November 2016 ist es wieder soweit! Teenies aus der ganzen Schweiz sind zum Contest angetreten und fiebern dem Finale mit über 400 Zuschauern im SEEDAMM PLAZA entgegen – an dem ein Mädchen und ein Junge gekürt wird. Nathalie Lenner, Managing Director vom Teenie Contest moderiert das Happening und organisiert dieses gemeinsam mit Schwester Shana Lenner. Nathalie lässt uns beim Interview in ihre spannende Arbeit blicken.

Was war die Initialzündung den Teenie Contest ins Leben zu rufen?

Meine Schwester Shana Lenner, die jede Menge Erfahrung als Schauspielerin, Choreographin und Moderatorin gesammelt hat, wurde oft für Choreographien und Moderationen für Miss Wahlen angefragt. Mit diesem Einblick kam die Frage auf, ob es denn für Jugendliche nicht etwas Ähnliches gibt. So entstand die Idee einen coolen Teenie Contest auf die Beine zu stellen, bei dem es um Charakter, Cleverness, sportlichen Kampfgeist und Spass an der Sache geht. Das Gegenstück zu einer dumpfen Schönheitswahl.

Würdest du sagen, dass Teenies über die letzten 20 Jahre die gleichen Dinge beschäftigen, sie dieselben Wünsche, Träume und Ängste haben? Machen immer noch gleich viele Teenies mit? Und hat sich aus deiner Sicht die Aussenwahrnehmung der Teilnehmenden durch Social Media verändert?

Meine Schwester und ich denken, dass die Wünsche oder Ängste immer noch dieselben sind. Doch die Welt hat sich über die letzten 20 Jahre stark verändert. Über Social Media sind die Teenager mit der ganzen Welt verbunden. Casting Shows sind im Trend und alle wollen irgendwie berühmt werden. Dennoch stellen wir fest, dass heute weniger Teenies mitmachen. Das könnte daran liegen, dass Jugendliche viel stärker in Freizeitmöglichkeiten involviert sind und die Hobbies viel intensiver betrieben werden.

Welches sind für dich als Managing Director des Teenie Contest hinsichtlich Organisation die grössten Herausforderungen? In welchem Ausmass ist der Rahmen über die Jahre gewachsen?

Die grösste Herausforderung ist es Sponsoring Partner zu gewinnen. Leider ist es oft so, dass bei der Suche der Partner seitens Marketing das grosse Potential der Jugend nicht genügend erkannt wird. Früher war es einfacher und die Sieger wurden nach dem Sieg mehr in die Unternehmenskommunikation miteinbezogen. Was die alltägliche Arbeit angeht ist mit Email, WhatsApp, etc. sehr vieles einfacher geworden und ich geniesse die Freiheit von überall arbeiten zu können.

Seit 2012 moderierst du den Contest. Ist man nach so vielen Jahren routinierter Tätigkeit noch immer aufgeregt kurz bevor das Finale steigt?

Jedes Finale ist wieder eine neue Herausforderung. Lampenfieber gehört zu jeder Show J!

Welche Ansprüche stellst du an die Locations, an denen Recalls oder das Finale stattfinden? Wo stehen jeweils welche Bedürfnisse im Vordergrund?

Die Recalls finden immer in Einkaufszentren statt, das hat in erster Linie praktische Gründe weil diese zentral gelegen sind und es ist ideal, wenn wir mit Partnern für das Finale zusammenarbeiten, die die Jugendlichen unterstützen. Und da die Teenies mit ihren Familien anreisen, ist es wünschenswert wenn für alle etwas geboten wird. Wie eben im SEEDAMM PLAZA, in der Zeit in der die Teenies trainieren, können die Eltern, Grosseltern und Geschwister etwas feines Essen, in der Nähe zum Schwimmen gehen oder die schöne Umgebung erkunden und geniessen.

Welche Punkte und bisherigen Erfahrungen haben dich überzeugt das Finale im SEEDAMM PLAZA auszutragen? Was schätzt du hier ganz oben am Zürichsee am meisten?

Das SEEDAMM PLAZA ist eine super tolle Location, mit schönem Ambiente und cooler Lage. Eine „all in one“ Eventlocation mit Hotel, Restaurants und Erlebnisfaktor.

Wann geht bei dir jeweils die Planung für den nächsten Teenie Contest los? Ist nach dem „Spiel“ übergangslos „vor dem Spiel“?

Jeweils im September, also noch vor dem Finale fangen wir mit der Sponsorensuche an. Dann wieder im neuen Wahljahr gegen Ende März.

Du wirst als Betreuerin der Teenies sicherlich auch zu einer Vertrauensperson. Gibst du den frischgebackenen Sprösslingen jeweils eine Weisheit mit auf den Weg?

Meine Schwester Shana und ich sind mit vielen Teenies und zum Teil auch mit deren Eltern seit vielen Jahren befreundet. Treffen gibt es immer wieder, was mich sehr freut. Wir wurden auch schon auf Hochzeiten oder anlässlich des 18. Geburtstags eingeladen. Die neuen Sieger bekommen oft Ratschläge und Tipps von den Ehemaligen und von uns – je nach Situation. Auf jeden Fall raten wir allen natürlich zu bleiben. Da sie nun plötzlich im Rampenlicht stehen, ist es wichtig auf die Menschen zuzugehen. Uns ist auch wichtig, dass die Teenies immer in Begleitung irgendwohin gehen.

Was unterscheidet euren Teenie Contest von anderen Formaten? Gibt es Formate die Du befürwortest oder ablehnst? Was muss ein Teenie Contest mitbringen dass er Bereicherung für die jungen Leute wird und nicht eine negative Erinnerung im CV wird?

Uns gibt es schon seit 21 Jahren und es gelten immer dieselben bewährten Kriterien: ein Mindestalter von 13-16 Jahren, Natürlichkeit, Ausstrahlung, eine positive Lebenseinstellung und vor allem, dass sie ihre Hobbies mit Leidenschaft betreiben, egal was sie tun. Das ist das Einzigartige. Auch haben wir immer zwei Sieger, ein Mädchen und einen Jungen. Bei vielen anderen Formaten geht es entweder um das Aussehen oder um das Singen und Tanzen. Wir als Organisation und vor allem die Teenies haben bisher keine negativen Erfahrungen gemacht, worüber ich sehr froh bin. Die Medien unterstützen den Contest seit vielen Jahren und wir hatten auch keine negativen Schlagzeilen. Das wichtigste aber ist, dass die Eltern dem Teenie Contest vertrauen und ihre Kinder teilnehmen lassen!

Finalisten Teenie Contest 2016
Finalisten Teenie Contest 2016

 

Fotos vom Event am 6. November 2016 folgen hier.

 

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